Faszination blinder Hund

Hier veröffentlichen wir Berichte über das Zusammenleben mit alten und oder behinderten Hunden

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Beitragvon Linus » Do Mär 05, 2009 14:22 pm

Inge hat geschrieben:Ich könnte jetzt sagen, Charlie ist wesentlich cooler wie Linus,


Bild Cool und Charlie in einem Satz soll ja wohl ein Witz sein - ha! Bild


Inge hat geschrieben:......aber genau genommen ist Charlie ein fauler Sack.


Das trifft es wohl eher!
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Beitragvon Charlie » Do Mär 05, 2009 14:34 pm

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Beitragvon Moni » Do Mär 05, 2009 21:58 pm

Skinny sieht ja auch nichts mehr (na vielleicht noch ein bisschen hell/dunkel, das weiß man nicht wirklich so genau

Bekannte Wege kein problem, da kennt sie inzwischen jeden Grashalm und es klappt ganz gut, auch unsere Treppen sind kein Problem, da zählt sie wohl die Stufen :mrgreen:

Aber ableinen käme nie in Frage, da wo es weitergeht geht sie stur weiter (da wird sie dann auch taub) und das birgt leider viel Gefahren.

Unbekannte Strecken läuft sie ähnlich wie Charlie, Leine immer auf Zug. Sie verlässt sich da voll auf das andere Ende der Leine.

Und das mit dem Kläffen (weil da irgendwas ist und sei es ein hustender Grashalm, der den anderen Beiden aufgefallen ist), kenn ich auch
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Beitragvon Elke1965 » Do Mär 05, 2009 23:24 pm

Oh ja, die fiesen Schachtdeckel. Da kann Leila auch ein Klagelied davon singen. Seitdem passt Frauchen besser auf :oops:
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Beitragvon Lina » So Mär 08, 2009 0:32 am

Inge hat geschrieben:Einen tauben Hund würde ich jederzeit wieder nehmen.



:dafür:

Ich hab mich so an die Handzeichen gewöhnt, für mich besteht eigentlich kein Unterschied mehr und ich werde bei den nächsten Pflegehunden auch weiterhin mit Stimme+Handzeichen arbeiten.


Übrigens hier etwas lustiges von meinem Urlaub:
Als ich mit Maike und Angi spazieren war, wusste unsere Angi beim Gassigehen nicht, dass Tim uns nicht hört und war verwundert über meine cheerleaderartigen Hand- und Armbewegungen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ich glaube die dachte, ich sei a bissl bescheuert, :mrgreen: bis sie es gegen Ende des Spaziergangs mitgekriegt hat, warum ich so mit den Händen rumgefuchtelt habe.

:MrGreengross:
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Beitragvon Martin » So Mär 08, 2009 0:42 am

Könnt Ihr Euch noch an Dorle erinnern ? meine Blinde Dackel Dame ?
Sie erbindete auch, sie fand sich super Zuhause zu Recht.
Hunde die Bild sindund ein Zuhause haben und es kennen,haben kein Problem mit der blindheit.
>Marty<

Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
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Beitragvon Klaus » Sa Jun 05, 2010 17:59 pm

Moni hat geschrieben:Skinny sieht ja auch nichts mehr (na vielleicht noch ein bisschen hell/dunkel, das weiß man nicht wirklich so genau

Bekannte Wege kein problem, da kennt sie inzwischen jeden Grashalm und es klappt ganz gut, auch unsere Treppen sind kein Problem, da zählt sie wohl die Stufen :mrgreen:

Aber ableinen käme nie in Frage, da wo es weitergeht geht sie stur weiter (da wird sie dann auch taub) und das birgt leider viel Gefahren.

Unbekannte Strecken läuft sie ähnlich wie Charlie, Leine immer auf Zug. Sie verlässt sich da voll auf das andere Ende der Leine.

Und das mit dem Kläffen (weil da irgendwas ist und sei es ein hustender Grashalm, der den anderen Beiden aufgefallen ist), kenn ich auch


Exakt das gleiche Verhalten wie unsere Lu(n)a.
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Beitragvon Klaus » Sa Mai 14, 2011 9:45 am

Was mich bei dieser Sache, also der Blindheit bei Hunden interessieren würde ist, warum Hunde dann nicht die Augen verdrehen.
Bei blinden Menschen sieht man das deutlich wie die Augen rollen, in alle möglichen Richtungen abdriften.
Unsee Lu(n)a rollte nie mit den Augen.
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Beitragvon Eva » Sa Mai 14, 2011 10:09 am

Nicht alle blinden Menschen rollen mit den Augen. Ich könnte mir vorstellen, dass bei Menschen, die blind geboren wurden, die Augenmusklen nicht so toll ausgeprägt sind und daher das Auge rotiert. Bei Menschen/Tieren, die erst langsam erblindet sind, rollt nix.
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Beitragvon Setterkerstin » Mo Mai 16, 2011 21:37 pm

Ich hatte eine blinde Hündin in pflege und standen die Augen starr in der Mitte.
Sie haben keine Kontrolle über die Augen und deswegen stehen sie starr geradeaus.
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Beitragvon Inge » Di Mai 17, 2011 7:48 am

Ich hatte ein nettes Erlebnis mit dem Enkel meiner Schwester, der zu Besuch war.

Für meine Hunde ist so ein kleiner Mensch interessant, grad Charlie möchte da gerne dicht ran und schnuppern.

Ich: "Tom, fass den Charlie mal an, der ist blind und sieht Dich nicht."
Tom: "Nö."
Ich: "Haste Angst vorm Charlie ?"
Tom (völlig entrüstet): "Nö, ich bin doch schon 5 !!"
Ich: "Der arme Charlie ist blind, fass ihn mal an, dann weiss er, wo Du bist."

Tom (man sah ihm an, wie es im Kopf arbeitete :lol: :lol: ):
"Quatsch, ich seh doch seine Augen."

Woher soll ein Kind auch wissen, dass Augen auch mal nichts sehen können. :wink:
Mittlerweile ist schon so viel Gras über viele Dinge gewachsen,
dass man keiner Wiese mehr trauen kann. (John Ment)


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Re: Faszination blinder Hund

Beitragvon Inge » Do Dez 08, 2011 17:04 pm

mein Charlieboy :verliebt: :verliebt: :verliebt: :verliebt: :verliebt:

hat es in ne Zeitung gebracht :grin: :grin:

Die Zeitschrift "Mein Hund und ich" bringt einen Artikel über Leben mit blinden Hunden.
Darin erwähnt wird auch Annette Vogel (Hundumschick), die ja die Blindenlogos und -Halstücher näht. :flirt:
Und Charlie ist quasi als "Muster" drin. :grin:

Hab die Zeitschrift leider noch nicht selbst in den Fingern.
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Re: Faszination blinder Hund

Beitragvon Cocky » Do Dez 08, 2011 18:11 pm

Freut mich für Charlie und Annette :D

Muss ich mir besorgen :wink:
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Re: Faszination blinder Hund

Beitragvon Inge » Mo Dez 12, 2011 14:05 pm

Musst Du nicht besorgen. :flirt:

Bild

Der Fairness halber muss ich sagen, dass die Story nur zufällig auch von einem Charlie handelt, aber nicht von meinem. :flirt:
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Re: Faszination blinder Hund

Beitragvon gabi » Mo Dez 12, 2011 14:08 pm

das Bild sieht super aus, na ja kein Wunder, bei dem Hund :D
LG.Gabi mit dem Lausbub und meinem Mäuschen im Herzen

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muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen
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